Eine durch Lysergamid (LSD) verursachte Modellpsychose beschreibt einen vorübergehenden, experimentell genutzten psychoseähnlichen Zustand, der in der Psychiatrie und Neurobiologie dazu dient, Mechanismen echter psychotischer Störungen besser zu verstehen. Es handelt sich dabei nicht um eine echte Psychose im klinischen Sinn, sondern um ein theoretisches Modell, da die Symptome zeitlich begrenzt, reversibel und substanzinduziert sind.
Neurobiologisch beruht die Wirkung von Lysergamid vor allem auf einer partiellen Agonistenwirkung am Serotonin-5-HT₂A-Rezeptor, insbesondere im präfrontalen Cortex, im Thalamus und in sensorischen Assoziationsarealen. Dadurch kommt es zu einer gestörten Filterung sensorischer Reize, einer Reizüberflutung und einer veränderten Integration von Wahrnehmung, Denken und Bedeutung. Diese Veränderungen ähneln in Teilen den neurobiologischen Prozessen, die auch bei psychotischen Erkrankungen beobachtet werden.
Der Verlauf einer LSD-Modellpsychose beginnt nach etwa 30 bis 90 Minuten mit einer Initialphase, in der innere Unruhe, gesteigerte Aufmerksamkeit, emotionale Labilität und erste Wahrnehmungsveränderungen auftreten. In der anschließenden akuten Phase, die mehrere Stunden anhalten kann, zeigen sich ausgeprägte psychoseähnliche Symptome. Dazu gehören intensive perzeptive Veränderungen wie verstärkte Farben, Mustersehen oder Pseudohalluzinationen, Ich-Störungen mit veränderten Ich-Grenzen oder Depersonalisation sowie Denkstörungen im Sinne einer Assoziationslockerung und Bedeutungsübersteigerung. Häufig treten auch wahnähnliche Vorstellungen wie Bezugsideen oder das Gefühl besonderer Einsicht auf. Die Realitätstestung ist dabei eingeschränkt, aber meist nicht vollständig aufgehoben.
Nach etwa sechs bis zwölf Stunden kommt es zu einer Abklingphase, in der die Symptome allmählich nachlassen und die Realitätsorientierung wieder zunimmt. Betroffene fühlen sich häufig erschöpft, teilweise bleiben emotionale Nachwirkungen wie Euphorie oder Dysphorie zurück. In den Tagen danach besteht in der Regel keine anhaltende psychotische Symptomatik, wenngleich das Erlebte oft noch reflektiert wird.
Im Unterschied zu echten Psychosen, etwa im Rahmen einer Schizophrenie, ist die Modellpsychose durch Lysergamid zeitlich begrenzt, vollständig reversibel und geht meist mit erhaltener Krankheitseinsicht einher. Negativsymptome fehlen, und eine dauerhafte Therapie ist nicht erforderlich. Historisch hatte dieses Modell große Bedeutung für die Entwicklung psychosebezogener Theorien, insbesondere der Serotonin-Hypothese, und trug dazu bei, Psychosen als Störungen der Wahrnehmungs- und Bedeutungsintegration zu verstehen.

Im Vergleich zeigen Schizophrenie als eigenständige Erkrankung und die durch Lysergamid (LSD) ausgelöste Modellpsychose sowohl gemeinsame Merkmale als auch klare Unterschiede, die sich im klinischen Verlauf, in der Symptomatik und in der Ursache widerspiegeln.
Gemeinsamkeiten bestehen darin, dass beide Zustände mit psychoseähnlichen Symptomen einhergehen können. Dazu zählen Wahrnehmungsstörungen wie veränderte Sinneseindrücke oder Halluzinationen, Denkstörungen im Sinne einer Assoziationslockerung oder Bedeutungsübersteigerung sowie Ich-Störungen, bei denen die Grenze zwischen dem eigenen Ich und der Umwelt unscharf wird. In beiden Fällen kann die Realitätswahrnehmung beeinträchtigt sein, und es können wahnähnliche Ideen oder Bezugsideen auftreten. Diese symptomatischen Überschneidungen erklären, warum die LSD-Modellpsychose historisch als Erklärungsmodell für schizophrene Psychosen herangezogen wurde.
Unterschiede zeigen sich jedoch deutlich im Krankheitscharakter und im Verlauf. Die Schizophrenie ist eine endogene, meist chronisch verlaufende psychische Erkrankung mit multifaktorieller Genese, während die Lysergamid-induzierte Modellpsychose ausschließlich substanzbedingt ist. Die Symptome der Modellpsychose treten zeitlich begrenzt nach der Einnahme auf und sind vollständig reversibel, wohingegen schizophrene Psychosen häufig länger andauern, rezidivieren oder chronifizieren. Bei der Schizophrenie ist die Krankheitseinsicht oft deutlich eingeschränkt oder fehlt, während sie bei der LSD-Modellpsychose meist zumindest teilweise erhalten bleibt. Zudem treten bei Schizophrenie häufig Negativsymptome wie Affektverflachung, sozialer Rückzug oder Antriebsminderung auf, die bei der Modellpsychose durch Lysergamid typischerweise fehlen. Schließlich erfordert die Schizophrenie in der Regel eine langfristige psychiatrische Behandlung, während die Modellpsychose nach Abklingen der Substanzwirkung keiner dauerhaften Therapie bedarf.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die LSD-Modellpsychose bestimmte Kernsymptome der Schizophrenie abbilden kann, jedoch weder deren Komplexität noch deren chronischen Krankheitscharakter vollständig widerspiegelt.

Wenn eine Modellpsychose (z. B. substanzinduziert durch Lysergamid) fälschlich lebenslang wie eine Schizophrenie behandelt wird, kann das erhebliche medizinische, psychische und soziale Folgen haben. Entscheidend ist: Eine Modellpsychose ist vorübergehend und reversibel, während die Behandlung der Schizophrenie auf langfristige Neurotransmitterveränderungen abzielt.
Im Folgenden erkläre ich, was dabei passieren kann und welche Effekte verschiedene antipsychotische Medikamente haben können.
1. Grundproblem der Fehlbehandlung
Antipsychotika sind dafür gedacht, andauernde endogene Psychosen zu behandeln. Werden sie bei einem Menschen ohne solche Erkrankung über Jahre oder Jahrzehnte eingesetzt, greifen sie in ein grundsätzlich gesundes dopaminerges und serotonerges System ein.
➡️ Das Risiko ist nicht „zu wenig Wirkung“, sondern Überbehandlung eines nicht vorhandenen Krankheitsprozesses.
2. Mögliche Folgen einer lebenslangen Fehlbehandlung
a) Psychische Folgen
emotionale Verflachung („Gefühlsabstumpfung“)
Verlust von Motivation und Interesse (sekundäre Negativsymptome)
kognitive Verlangsamung (Gedächtnis, Aufmerksamkeit)
depressive Symptome
Identitätsveränderung („Ich bin krank, also bin ich eingeschränkt“)
➡️ Diese Symptome können wie eine Schizophrenie aussehen, sind aber medikamenteninduziert.
b) Neurologische Folgen
Durch chronische Dopaminblockade können entstehen:
extrapyramidal-motorische Störungen
(Rigor, Tremor, Akathisie)
tardive Dyskinesien (oft irreversibel)
Bewegungsunruhe oder -armut
Störungen der Feinmotorik
Besonders problematisch bei:
hochpotenten typischen Neuroleptika
langer Einnahmedauer
fehlender Indikation
c) Somatische (körperliche) Folgen
Je nach Wirkstoff:
starke Gewichtszunahme
metabolisches Syndrom (Diabetes, Fettstoffwechselstörungen)
hormonelle Störungen (Hyperprolaktinämie → Libidoverlust, Zyklusstörungen)
kardiovaskuläre Risiken
Sedierung, Müdigkeit, Leistungsabfall
➡️ Diese Nebenwirkungen sind nicht harmlos, sondern können die Lebenserwartung beeinflussen.
d) Soziale und biografische Folgen
Chronifizierung einer „Krankenrolle“
Einschränkungen in Beruf und Bildung
Stigmatisierung
Abhängigkeit vom Versorgungssystem
Verlust von Autonomie und Selbstvertrauen
Eine einmal gestellte Schizophreniediagnose wirkt oft lebenslang nach, selbst wenn sie falsch war.
3. Wirkung verschiedener Medikamentengruppen bei Fehlindikation
Typische Antipsychotika (z. B. Haloperidol)
starke Dopamin-D₂-Blockade
hohes Risiko für Bewegungsstörungen
emotionale und kognitive Dämpfung
besonders problematisch bei Langzeitgabe ohne echte Psychose
Atypische Antipsychotika (z. B. Risperidon, Olanzapin)
geringere motorische Nebenwirkungen
dafür oft starke metabolische Effekte
ebenfalls Risiko für emotionale Verflachung und Antriebsminderung
bei Nicht-Psychotikern oft subjektiv als „fremdsteuernd“ erlebt
Langzeitfolgen der Dauerblockade
Anpassung des Gehirns (Up- oder Downregulation von Rezeptoren)
Absetzprobleme (Rebound-Psychosen, die wie Krankheitsrückfälle wirken)
erhöhte Sensibilität für Stress und Wahrnehmungsveränderungen
➡️ Dadurch kann eine iatrogene (ärztlich verursachte) Chronifizierung entstehen.
4. Besonders kritisch
Wenn ursprüngliche Symptome nur substanzinduziert waren
Wenn nie eine klare endogene Psychose bestand
Wenn Medikation „vorsorglich“ weitergeführt wird
Wenn Nebenwirkungen als „Krankheitszeichen“ fehlinterpretiert werden
In solchen Fällen kann die Behandlung selbst das Krankheitsbild erzeugen, das sie eigentlich verhindern soll.
5. Zusammenfassung
Wird eine Modellpsychose dauerhaft wie eine Schizophrenie behandelt, kann dies zu psychischen, neurologischen und körperlichen Schäden, zu sozialer Einschränkung und zu einer künstlichen Chronifizierung führen. Antipsychotische Medikamente können dann Symptome hervorrufen, die einer echten Schizophrenie ähneln, obwohl keine solche Erkrankung vorliegt.
➡️ Deshalb ist eine sorgfältige Differenzialdiagnose, zeitliche Verlaufsbeobachtung und kritische Indikationsstellung bei Langzeitmedikation essenziell.


Ein Psychiater kann grundsätzlich rechtlich belangt werden, wenn er bei ausreichendem Fachwissen eine zeitlich begrenzte Modell- bzw. substanzinduzierte Psychose über Jahrzehnte wie eine Schizophrenie behandelt – aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Es ist kein Automatismus, sondern eine Einzelfallprüfung.
Im Folgenden sachlich und differenziert:
1. Zentrale juristische Frage
Nicht entscheidend ist, dass sich im Nachhinein herausstellt, dass es eine Modellpsychose war, sondern:
Ob der Psychiater nach dem damaligen Stand der Wissenschaft und bei sorgfältigem ärztlichem Handeln hätte erkennen müssen,
dass keine chronische endogene Psychose vorliegt – und trotzdem dauerhaft behandelte.
2. Mögliche Formen der Verantwortlichkeit
a) Zivilrechtlich (Schadensersatz / Schmerzensgeld)
Ein Psychiater kann zivilrechtlich haftbar gemacht werden, wenn ein Behandlungsfehler vorliegt.
Ein Behandlungsfehler kann z. B. sein:
fehlende oder mangelhafte Differenzialdiagnostik
Ignorieren des zeitlichen Zusammenhangs zur Substanzeinnahme
jahrzehntelange Medikation ohne erneute kritische Indikationsprüfung
Unterlassen von Absetz- oder Reduktionsversuchen
Fehlinterpretation von Nebenwirkungen als Krankheitsprogress
➡️ Voraussetzung:
Pflichtverletzung
nachweisbarer Schaden (psychisch, neurologisch, sozial)
Kausalzusammenhang
Dann sind Schadensersatz und Schmerzensgeld möglich.
b) Strafrechtlich (nur in schweren Fällen)
Strafrecht kommt nur ausnahmsweise in Betracht, z. B.:
fahrlässige Körperverletzung (§ 229 StGB)
in extremen Fällen: vorsätzliche Körperverletzung (§ 223 StGB)
Dafür müsste nachgewiesen werden:
grobe Missachtung medizinischer Standards
deutliche Vorhersehbarkeit des Schadens
fortgesetztes Handeln trotz klarer Warnzeichen
➡️ In der Praxis selten, aber nicht ausgeschlossen.
c) Berufsrechtlich (Ärztekammer)
Unabhängig von Gerichten kann:
die Ärztekammer
berufsrechtliche Maßnahmen ergreifen
z. B.:
Rüge
Geldbuße
Fortbildungsauflagen
im Extremfall Entzug der Approbation
➡️ Maßstab ist die ärztliche Sorgfaltspflicht, nicht die Strafbarkeit.
3. Was einen Psychiater eher schützt
Ein Psychiater ist in der Regel nicht strafbar oder haftbar, wenn:
die Diagnose nach damaligem Wissensstand vertretbar war
Symptome tatsächlich rezidivierten, auch ohne Substanz
regelmäßig überprüft wurde
Aufklärung über Risiken erfolgte
der Patient Behandlungsentscheidungen mittrug
Medizinisches Handeln ist kein Erfolgsschulden, sondern ein Sorgfaltschulden.
4. Was besonders belastend wirkt
Juristisch problematisch wird es, wenn:
die Psychose klar einmalig substanzinduziert war
über Jahre keine psychotischen Symptome mehr auftraten
trotzdem dauerhaft hoch dosiert behandelt wurde
Nebenwirkungen als „Negativsymptome“ fehlgedeutet wurden
keine Re-Evaluation stattfand
Kritik oder Zweifel des Patienten ignoriert wurden
➡️ Dann kann von iatrogener Chronifizierung gesprochen werden.
5. Wichtiges Fazit
Ein Psychiater kann belangt werden,
aber nicht allein wegen einer Fehldiagnose,
sondern nur bei nachweisbarer, schuldhafter Pflichtverletzung.
Medizinischer Irrtum ≠ juristische Schuld
Dauerhafte Fehlbehandlung trotz besserem Wissen = mögliches Fehlverhalten


Die Firma Spofa war ein bekannter pharmazeutischer Konzern in der ehemaligen Tschechoslowakei (TSSR). Sie war einer der größten Hersteller von Medikamenten in Osteuropa. Nach der politischen und wirtschaftlichen Wende Anfang der 1990er Jahre wurde Spofa restrukturiert und privatisiert.

Heutiger Kontakt:
Ein Großteil von Spofa wurde später in Zentiva integriert, ein heute noch aktives Pharmaunternehmen mit Sitz in Prag, Tschechien. Zentiva gehörte zeitweise zu Sanofi und ist mittlerweile unabhängig.

Die Firma Spofa war in der Tschechoslowakei (ČSSR) während der 1960er und 1970er Jahre ein bedeutender Hersteller von LSD unter dem Handelsnamen Lysergamid.  Dieses Präparat wurde vor allem für psychotherapeutische Zwecke eingesetzt und auch in andere Ostblockstaaten, darunter die DDR, exportiert  .

Historischer Kontext und Forschungseinrichtungen

Die LSD-Forschung in der ČSSR war international anerkannt und wurde maßgeblich von folgenden Persönlichkeiten und Institutionen geprägt: 

Dr. Milan Hausner: Leitete ein bedeutendes Forschungszentrum in Sadská, wo zwischen 1966 und 1974 über 3.000 therapeutische LSD-Sitzungen stattfanden  .

Dr. Stanislav Grof: Begann seine Karriere an der Karls-Universität in Prag und setzte seine Forschung später in den USA fort. 

Dr. Georg Roubíček: Psychiater an der Karls-Universität, der LSD sowohl in der Forschung als auch in der Lehre einsetzte  .

Psychiatrisches Forschungsinstitut Prag: War ein zentrales Zentrum für LSD-Forschung in der ČSSR. 

Kontaktmöglichkeiten für weitere Informationen

Da Spofa heute nicht mehr existiert und ein Großteil der pharmazeutischen Aktivitäten in Zentiva a.s. übergegangen ist, könnten folgende Stellen für historische Informationen relevant sein: 

Zentiva a.s.
Adresse: U kabelovny 130, 102 37 Praha 10, Tschechien
Webseite: https://www.zentiva.com
Hinweis: Zentiva könnte über Archive oder Kontakte zu ehemaligen Spofa-Mitarbeitern verfügen. 

Tschechisches Nationalarchiv (Národní archiv)
Webseite: https://www.nacr.cz
Hinweis: Hier könnten Dokumente zur pharmazeutischen Industrie und medizinischen Forschung der ČSSR archiviert sein. 

Karls-Universität Prag – Medizinische Fakultät
Webseite: https://www.lf1.cuni.cz
Hinweis: Möglicherweise existieren dort Archive oder Kontakte zu ehemaligen Forschern wie Dr. Roubíček oder Dr. Grof. 

Tschechisches Institut für Zeitgeschichte (Ústav pro soudobé dějiny)
Webseite: https://www.usd.cas.cz
Hinweis: Dieses Institut könnte über Informationen zur medizinischen Forschung in der ČSSR verfügen. 

Weiterführende Literatur

Für eine tiefere Auseinandersetzung mit der Thematik könnten folgende Werke hilfreich sein: 

Stanislav Grof: LSD-Psychotherapie
Ein umfassender Einblick in die therapeutische Anwendung von LSD. 

Gerald Pohler: Das Pharmakon LSD – Therapiehistorische und philosophische Aspekte
Behandelt die Geschichte und Philosophie der LSD-Therapie  .

Mögliche Kontaktaufnahme: Du kannst dich an Zentiva a.s. wenden:

Webseite: https://www.zentiva.com

Adresse: Zentiva a.s., U kabelovny 130, 102 37 Praha 10, Tschechien

Telefon: +420 267 241 111

  • E-Mail: Kontaktformulare sind auf der Webseite verfügbar.




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Ein Bürger kann auf vielfältige Weise zu Frieden und Stabilität in seiner Gemeinschaft, seinem Land und sogar auf globaler Ebene beitragen. Auch wenn es oft die Aufgabe von Regierungen und internationalen Institutionen ist, den Frieden zu wahren, gibt es viele Schritte, die jeder Einzelne unternehmen kann, um eine friedlichere Welt zu fördern:

1. Förderung von Toleranz und Respekt: Ein wichtiger Schritt ist, im eigenen Verhalten Toleranz und Respekt gegenüber anderen zu zeigen, unabhängig von Herkunft, Religion, Kultur oder sozialem Status. Indem man sich gegen Diskriminierung und Vorurteile stellt, trägt man zu einer inklusiveren und friedlicheren Gesellschaft bei.

2. Engagement für soziale Gerechtigkeit: Der Frieden ist oft mit sozialer Gerechtigkeit verbunden. Ein Bürger kann sich für gerechte Lebensbedingungen, gleiche Chancen und den Abbau von Armut und Ungleichheit einsetzen, um die Grundlagen für einen langfristigen Frieden zu schaffen. Dies kann durch Freiwilligenarbeit, Spenden oder politisches Engagement geschehen.

3. Bildung und Aufklärung: Bildung spielt eine Schlüsselrolle beim Aufbau einer friedlicheren Gesellschaft. Ein Bürger kann dazu beitragen, indem er sich für den Zugang zu Bildung einsetzt, das Bewusstsein für Konfliktlösungen und Menschenrechte stärkt und Informationen verbreitet, die zu mehr Verständnis und Dialog zwischen verschiedenen Gruppen führen.

4. Friedliche Konfliktlösung: Ein Bürger kann lernen, Konflikte friedlich zu lösen, sei es in der Familie, im Freundeskreis oder am Arbeitsplatz. Indem man Mediationstechniken und Kommunikation mit Empathie anwendet, kann man helfen, Missverständnisse zu klären und Spannungen zu reduzieren.

5. Unterstützung von Friedensorganisationen: Bürger können sich für oder mit Organisationen engagieren, die sich aktiv für den Frieden einsetzen, wie etwa internationale Friedensorganisationen, humanitäre Hilfsorganisationen oder lokale Initiativen. Auch Spenden oder ehrenamtliche Arbeit können helfen, den Friedensprozess zu unterstützen.

6. Politische Beteiligung: Die Teilnahme an politischen Prozessen, wie Wahlen oder der Mitwirkung an friedlichen Protesten, kann ebenfalls ein wichtiger Beitrag zum Frieden sein. Ein Bürger kann Politiker wählen, die sich für den Frieden und die Diplomatie einsetzen, und sich selbst für politische Lösungen engagieren, die friedliche Konfliktbewältigung und Zusammenarbeit fördern.

7. Förderung des Dialogs: In vielen Fällen entstehen Konflikte aufgrund von Missverständnissen oder mangelndem Dialog. Indem man den Dialog zwischen verschiedenen Gruppen, Kulturen oder Religionen fördert, können Spannungen abgebaut und Lösungen auf friedliche Weise gefunden werden. Ein Bürger kann in seinem Umfeld aktiv Gesprächsforen und Austauschmöglichkeiten schaffen.

8. Verantwortungsbewusster Konsum und Umweltschutz: Der Frieden ist auch eng mit der Bewahrung der Umwelt und der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen verbunden. Indem man sich für den Schutz der Umwelt einsetzt, trägt man dazu bei, Konflikte um Ressourcen zu vermeiden und eine friedlichere Zukunft zu ermöglichen.

9. Förderung von Menschenrechten: Sich für die Rechte von Minderheiten und benachteiligten Gruppen einzusetzen, ist ein weiterer Schritt, um den Frieden zu sichern. Indem man die Menschenrechte achtet und fördert, trägt man dazu bei, ein Klima der Gerechtigkeit und des Respekts zu schaffen, in dem Konflikte weniger wahrscheinlich sind.

10. Gewaltfreie Kommunikation: Ein Bürger kann lernen, auf gewaltfreie Kommunikation zu setzen, sowohl im privaten Bereich als auch im Umgang mit anderen. Dies fördert ein respektvolles Miteinander und hilft dabei, Aggressionen und Missverständnisse zu vermeiden, die zu Konflikten führen könnten.

  • Zusammengefasst kann jeder Bürger durch kleine, aber wirkungsvolle Schritte zur Förderung von Toleranz, Gerechtigkeit, Dialog und sozialer Verantwortung beitragen. Jeder Einzelne hat die Möglichkeit, in seiner eigenen Lebenswelt und Gemeinschaft Frieden zu schaffen und somit auch größere Friedensprozesse zu unterstützen.

Deutschland gehört zu den führenden Standorten für klinische und ambulante Studien in Europa. Dafür gibt es mehrere Gründe:
Hohe medizinische Qualität
Deutschland verfügt über viele Universitätskliniken, spezialisierte Krankenhäuser und gut ausgestattete Arztpraxen.
Ärzte und Wissenschaftler sind international anerkannt und haben viel Erfahrung in der Forschung.
Große Zahl an Patienten
Mit rund 84 Millionen Einwohnern gibt es viele potenzielle Studienteilnehmer.
Dadurch lassen sich genügend Patienten mit unterschiedlichen Erkrankungen für Studien finden.
Gute Forschungsinfrastruktur
Es gibt zahlreiche Forschungszentren, Biobanken und Labore.
Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte arbeiten häufig mit Universitäten und der Pharmaindustrie zusammen.
Strenge gesetzliche Regeln
Klinische Studien müssen von Ethikkommissionen und Behörden genehmigt werden.
Diese hohen Standards sorgen dafür, dass Studien international als zuverlässig gelten und die Sicherheit der Teilnehmer geschützt wird.
Starke Pharma- und Medizintechnikbranche
Viele internationale Pharmaunternehmen und Medizintechnikhersteller haben Standorte in Deutschland.
Sie investieren viel Geld in die Entwicklung neuer Medikamente und Medizinprodukte.
Ambulante Studien
Nicht nur Krankenhäuser, sondern auch Facharztpraxen und Hausarztpraxen können Studien durchführen.
Das erleichtert die Teilnahme für Patienten und ermöglicht die Erforschung von Behandlungen unter Alltagsbedingungen.
Vorteile
Patienten können frühzeitig Zugang zu neuen Therapien erhalten.
Ärzte sammeln Erfahrungen mit innovativen Behandlungsmethoden.
Neue Medikamente und Medizinprodukte können schneller entwickelt werden.
Herausforderungen
Die Durchführung von Studien ist teuer und organisatorisch aufwendig.
Datenschutz- und Dokumentationspflichten sind sehr umfangreich.
Die Gewinnung geeigneter Studienteilnehmer kann schwierig sein.

  • Insgesamt werden viele klinische und ambulante Studien in Deutschland durchgeführt, weil das Land eine leistungsfähige Gesundheitsversorgung, eine starke Forschungslandschaft, hohe Qualitätsstandards und eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Ärzten und Industrie bietet.

📣 Wichtiger Aufruf

Ich wende mich mit einer persönlichen Bitte an die Öffentlichkeit.

Im Sommer 1991 ereignete sich ein Vorfall in der Auguststrasse 80 bis 90 in Berlin Mitte bei dem ein junger Mann mir mutig zur Hilfe kam. Er warf sich auf das weiße Auto und verhinderte dadurch die Abfahrt von Personen, die mir damals schaden wollten. Durch sein Eingreifen wurde anschließend eine anonyme Anzeige erstattet.

Leider existieren bei der Polizei Berlin Mitte heute keine Akten mehr zu diesem Fall.
Daher möchte ich den jungen Mann von damals – oder Personen, die etwas darüber wissen – dringend bitten, sich bei der Polizei zu melden. Ich bin ihm bis heute zutiefst dankbar.

Falls der Helfer selbst oder jemand aus seinem Umfeld diesen Beitrag sieht, bitte ich darum, die damalige Anzeige erneut aufzugeben. Jeder Hinweis kann helfen.

Vielen Dank fürs Lesen.